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Worüber ich blogge ist leicht erklärt. Es geht um mich, meine Seele, meine Freuden und meine Verzweiflung. Es geht um Geühle und um Gleichgültigkeit der Menschen in dieser heutigen Zeit. DARUM geht es... lest einfach meine Geschichten. Ich lade euch dazu herzlich ein.

Alter: 57
 
Schule: Ja in
Universität: Nein in



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Blog

31.01.2014 06:00

Was mache ich eigentlich hier? Warum schreibe ich und warum kann ich nicht reden? Geht es um den Seelen Striptease der mich frei machen soll, das Ausziehen? Ist das ein innerer Schrei meiner Seele? Als ich vor einigen Minuten wach wurde und verzweifelt versucht habe wieder einzuschlafen, es aber nicht konnte weil Tonnen von guten und schlechten Gedanken, Sorgen, Verzweiflung auf meiner Seele lagen und dies auch noch tun, war mir klar dass ich schreiben muss, auch wenn es niemand lesen sollte. Da ich im realen Leben auch nur wenig bis keine positive Beachtung bekomme,ist es mir eigentlich egal ob jemand von meinem Text Notiz nimmt. Es ist für mich wichtig, nur für mich und meinen Fortbestand auf dieser Welt. Und jetzt sitze ich hier. Im Zimmer meiner Tochter die noch in der Kaserne beim Dienst ist. Ich sitze hier weil in diesem Zimmer unser Familien-Laptop steht. Es ist so leise, dass man, wäre da nicht das leise rauschen von der Laptop Belüftung, eine Stecknadel fallen hören könnte. Von draußen hört man das leise Brummen eines Mofas vorbeifahren. Jemand auf dem Weg zur Arbeit oder nachhause von der Nachtschicht. Ich möchte das gerne wissen und weiß genau, dass ich das niemals erfahren werde. Ein stilles Geheimnis dass sich mir niemals offenbaren wird. Also vergrabe ich mein Erlebnis in einer stillen Ecke meines Gehirns. Als ich eben wach wurde, waren da wieder diese beängstigenden Gedanken mein Leben beenden zu wollen. Wie komme ich ohne Schmerzen zu verursachen, insbesondere bei meinen Kindern, aus diesem Leben. Was hinterlasse ich meinem Sohn und meiner Tochter als Grund für mein Fortgehen. Wie mache ich den beiden klar, dass alles einmal ein Ende hat. Auch das Leben vom Papa. Wie kann ich verhindern, dass meine Frau, neben der ich nur noch lebe aber nicht mehr empfinde, wie kann ich also verhindern dass sie mein Andenken nicht beschädigt oder zerstört. Siehst Du, mit solchen Gedanken morgens in der Stille des Schlafzimmers, kann man einfach nicht mehr einschlafen. Da werden selbst Probleme in der Größe einer Stecknadel groß wie Hochhäuser und schwer wie Blei. Gerade geht mit durch den Kopf, dass ich vielleicht gerade mein eigenes Vermächtnis für meine Kids schreibe, sie an meinen Schmerzen und Freuden teilhaben lasse und für sie möglicherweise ein Testament meiner Seele hinterlasse. Wenn das so sein sollte wäre das zumindest etwas mit langfristiger Wirkung und bleibend. Es ist ja so, dass ich eigentlich mein Leben liebe. Im Grunde bin ich ein äußerst positiver Mensch, lache gerne, kann mich über Kleinigkeiten freuen. Im Grunde bin ich noch ein kleines Kind dass mit seinen Kindern gerne herumtollen würde, lachen und spielen möchte, aber meine Schlaganfälle haben mein Leben verändert. Dabei stellt sich mir die Frage, ob es tatsächlich die Schlaganfälle waren, oder ob diese Welt sich einfach nur schlecht entwickelt hat. Sind die Menschen heute so viel kälter als früher. Verstehe ich mit meinen 53 Jahren nicht mehr worum es eigentlich geht. Sind es die vielen schlimmen Erlebnisse der vergangenen Jahre, die noch bis heute wirken und mir die Sinne vernebeln. Im Grunde weiß ich nur, dass die Dinge im Moment nicht so gut für mich laufen. Es könnte viel besser sein und natürlich gebe ich mir einiges an Schuld für die Misere, aber ich will die Verantwortung nicht nur auf meine Schultern nehmen. Nein, dass lehne ich kategorisch ab. Wieso sollte ich für den ganzen Lebensmüll die alleinige Verantwortung übernehmen? Nein, die Situation von heute ist der allgemeinen Entwicklung, meiner Krankheit und meiner schlechten Ehe geschuldet. Die Summe ist ein Spiegel der Fehler von gestern. Eigentlich wünsche ich mir gerade einen dritten Schlaganfall der mich am Gemüsemodus vorbei direkt in den Tod schickt...., aber dann sehe ich meine Kinder nicht mehr, kann nicht mehr für sie da sein, ihnen helfen wenn nötig, ihnen beistehen, aber vor allen Dingen kann wäre ich dann nicht mehr für sie präsent. Um ehrlich zu sein ist es so, dass ich ohne meine Kids schon lange nicht mehr leben würde.
31.1.14 06:34


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31.01.2014 19:30

Ich hätte nie gedacht, das man so tief sinken kann. Mir fehlen die Worte um mit meinen Äußerungen nicht unter die Gürtellinie zu rutschen. Ich komme morgen wieder....
31.1.14 06:32





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